Android Studio Panda 1 (Februar 2026)

Im Folgenden finden Sie die neuen Funktionen in Android Studio Panda 1.

Vereinfachte JDK-Verwaltung mit Gradle Daemon-JVM-Kriterien

Um die JDK-Verwaltung für Gradle-Builds zu vereinfachen, verwendet Android Studio jetzt standardmäßig JVM-Kriterien für den Gradle-Daemon für neue Projekte. Mit dieser Funktion kann Gradle automatisch ein kompatibles JDK für Ihr Projekt erkennen, das auf Ihrem Computer installiert ist, um Gradle-Builds auszuführen, oder das erforderliche JDK automatisch bereitstellen, indem es heruntergeladen wird, wenn es nicht lokal gefunden werden kann. Diese Funktion wurde in Gradle 9.2.0 stabilisiert.

Dadurch wird die Projekteinrichtung vereinfacht und die JDK-Verwaltung in mehrfacher Hinsicht verbessert:

  • Weniger Einrichtungsfehler: Sie müssen kein bestimmtes JDK mehr installiert haben, um ein Projekt zu importieren und zu erstellen. Dadurch werden Einrichtungsfehler aufgrund einer ungültigen JDK-Auswahl reduziert.
  • Konsistente Builds: Die JDK-Auswahl für Gradle-Builds ist nicht nur auf verschiedenen Computern, sondern auch zwischen der IDE und der Befehlszeile konsistent. So wird verhindert, dass mehrere Gradle-Daemons gestartet werden, die sich negativ auf die Leistung auswirken.

Bei bestehenden Projekten, die eine kompatible Gradle-Version verwenden, zeigt Android Studio eine Benachrichtigung an, in der eine Option zum automatischen Migrieren der für das Projekt definierten Gradle-JDK-Konfiguration zu Daemon-JVM-Kriterien angeboten wird, wobei die Spezifikationen beibehalten werden.

Neuer Ablauf für die Ausführung von Gradle-Builds