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Mit Google Play Apps für Unternehmen bereitstellen

Unternehmen können eine verwaltete Version von Google Play verwenden, um eine Vielzahl an geschäftlichen und produktivitätssteigernden Apps zu nutzen.

Dank der in Android integrierten Verwaltungsfunktionen können IT-Administratoren Geräte im Unternehmensumfeld umfassend verwalten. Für eigene Geräte der Mitarbeiter und firmeneigene Geräte, die sowohl geschäftlich als auch privat genutzt werden, können sogar separate geschäftliche und private Profile verwaltet werden. Apps in der verwalteten Version von Google Play werden im Arbeitsprofil installiert, wobei der Administrator über die vollständige Kontrolle über die App und ihre Daten verfügt. Jegliche Apps außerhalb des Arbeitsprofils bleiben privat.

Unternehmen können mit der verwalteten Version von Google Play außerdem kostenlose Apps für ihre Mitarbeiter in hohen Stückzahlen sicher bereitstellen, oder mehrere Lizenzen für kostenpflichtige Apps verbilligt kaufen*.

Die verwalteten Versionen von Google Play und Android in Unternehmen eröffnen für Entwickler neue Einsatzmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Domänen, z. B.:

  • Softwareanbieter und ISVs: Unabhängige Firmen, die Softwareprodukte oder -dienste entwickeln, um sie an Unternehmen zu vertreiben.
  • Entwickler in Agenturen und Systemintegratoren (SI): Firmen, die auf der Grundlage von Unternehmensanforderungen kundenspezifische oder semi-kundenspezifische Software, Dienste und Lösungen entwickeln.
  • Entwickler in Unternehmen: Entwickler, die im Unternehmen arbeiten, um Software und Lösungen zur internen Bereitstellung zu erstellen.

Google Play – eine sichere Plattform für die Bereitstellung von Apps

Google Play minimiert bewiesenermaßen das Risiko von potenziell schädlichen Apps auf Android-Geräten. Der Android-Jahresrückblick, der im Google-Sicherheits-Blog veröffentlicht wird, zeigt, dass Geräte, auf denen statt Apps aus unbekannten Quellen nur solche von Google Play installiert wurden, einem deutlich geringeren Risiko ausgesetzt sind.

Dank Google Play und Android wird die Sicherheit der Nutzererfahrung bei Android verbessert, indem jede App, die bei Google Play veröffentlicht wird, auf Malware und Sicherheitslücken überprüft wird. Darüber hinaus werden App-Updates bei Google Play immer durch den ursprünglichen Entwickler signiert, sodass das Risiko des App-Diebstahls vermieden wird.

Best Practices für die verwaltete Version von Google Play

Für alle Entwickler

Sicherheit

Unternehmen, die mobile Apps und Geräte verwalten, nehmen Sicherheit sehr ernst. Wenn du eine App zur Verwendung für den geschäftlichen Bereich entwickelst, solltest du bedenken, dass Unternehmen mehr Wert auf Datensicherheit legen als je zuvor. Dabei stehen besonders die Funktionen im Fokus, bei denen Informationen mit anderen Diensten geteilt werden. Um die Daten deiner Apps zu schützen, solltest du dich nach den Best Practices für Sicherheit und Datenschutz richten, insbesondere den folgenden:

  • Nur sichere Netzwerkprotokolle verwenden
  • Statt geteilten und externen Speichern standardmäßig die lokale Speicherung in Android verwenden
  • Bei Besorgnissen im Hinblick auf Diebstahl oder vertrauliche Daten stehen die SafetyNet-Bestätigungs-APIs zur Verfügung, über die deine App die Rückmeldung gibt, dass das Gerät, auf der sie ausgeführt wird, authentisch ist und nicht manipuliert wurde.

Kompatibilität mit Geschäftsprofilen

Das Arbeitsprofil stellt einen auf dem Android-Gerät bereitgestellten logischen Raum dar, der für die Trennung von geschäftlichen und privaten Daten sorgt. Möglicherweise muss deine App modifiziert werden, sodass sie auf Geräten mit einem Arbeitsprofil zuverlässig ausgeführt werden kann. Einzelheiten zu den Best Practices findest du unter Verwaltete Profile einrichten. Viele Apps sind bereits kompatibel, aber du solltest deine App sicherheitshalber dennoch mit der Beispiel-App "BasicManagedProfile" testen.

Verwaltete Konfigurationen

Deine App sollte verwaltete Konfigurationen unterstützen, über die IT-Administratoren die App-Einstellungen für alle Nutzer oder individuelle Nutzer per Remote-Zugriff konfigurieren können. Nachfolgend sind Beispiele für diese Einstellungen aufgeführt:

  • Serveradresse und Protokolleinstellungen: Eine VPN-Client-App kann beispielsweise zu komplex sein, sodass ein Nutzer sie nicht manuell konfigurieren kann. In diesem Fall könnte der IT-Administrator das vollständige Konfigurationspaket direkt an das Gerät des Nutzers senden, der die App dann sofort verwenden kann.
  • Funktionen aktivieren und deaktivieren: Wenn du mehrere Cloud Storage-Back-Ends für deine App anbieten möchtest, ein Unternehmen aber nur die Verwendung des einen zulässt, das es erworben hat. Die restlichen können also einfach blockiert werden.
  • Ein Log-in-Hinweis für das SSO-Bootstrap sorgt für eine optimale Nutzererfahrung bei der Anmeldung.

Anwendungen dieser Beispiele kannst du in der Android-I/O-Präsentation für Unternehmen sehen.

Innerhalb der App gibst du an, welche Optionen konfiguriert werden können, und veröffentlichst diese Informationen in der verwalteten Version von Google Play.

Wenn du das verwaltete Konfigurationsschema für deine App aktualisierst, musst du sicherstellen, dass es abwärtskompatibel bleibt. Dies ist besonders wichtig, weil unterschiedliche Nutzer möglicherweise unterschiedliche Versionen deiner App ausführen (zumindest zeitweise). Der IT-Administrator möchte aber für eine konsequente Remote-Konfiguration zwischen den Versionen sorgen, um die Apps effizient verwalten zu können.

Bereitstellungstools

Mit der Google Play Console lädst du deine Apps hoch, verwaltest und veröffentlichst sie. Die Play Console bietet eine Vielzahl von Konfigurationsoptionen und Testfunktionen, die dir bei der Bereitstellung der bestmöglichen Apps für deine Nutzer Unterstützung bieten.

Hier findest du weitere Informationen zu den Funktionen der Developer Console, die du bei der Veröffentlichung und dem Vertrieb deiner App nutzen kannst.

Für Softwareanbieter

Apps von Google Play-Entwicklern sind automatisch für IT-Administratoren verfügbar, können also sofort entdeckt und genehmigt werden. Über die verwaltete Version von Google Play können IT-Administratoren diese Apps dann für die Mitarbeiter im Unternehmen bereitstellen.

Wenn es sich um kostenpflichtige Apps handelt, musst du dich anmelden und dem Managed Google Play-Zusatz zustimmen, sodass Unternehmen die App in hohen Stückzahlen erwerben können*.

Entdeckt werden

Du kannst deine Unternehmens-Apps im Managed Google Play Store auflisten lassen, sodass sie leichter von Verbraucher-Apps zu unterscheiden sind.

Managed Google Play ist auch in vielen beliebten Enterprise Mobility Management-Systemen, wie Google Mobile Management und VMWare Airwatch, integriert, die täglich von IT-Administratoren verwendet werden.

Wenn deine Android-App eine Begleit-App zu einem größeren End-to-End-Dienst ist, solltest du den vollständigen Dienst im Play Store-Eintrag deiner App beschreiben. Letztendlich lesen IT-Administratoren deine App-Beschreibung, um den gesamten Dienst auszuwählen und nicht nur deine Android-App.

Hohe Stückzahlen

Du steigerst den Bekanntheitsgrad deiner App, indem du sie in hohen Stückzahlen bereitstellst und in Mengen verkaufst. Unternehmen können die verwaltete Version von Google Play nutzen, um kostenlose Apps in hohen Stückzahlen für verwaltete Geräte bereitzustellen. Der Managed Google Play Store unterstützt auch Mengenkäufe von kostenpflichtigen Apps*.

* Nur Kanada und USA

Neue Möglichkeiten für die Monetarisierung

Unternehmen kaufen für geschäftskritische Apps gerne erweiterten Support, wodurch sich neue Möglichkeiten für die Monetarisierung ergeben. Je nach Produkt oder Dienst kannst du unter Umständen ein Preisschema für erweiterte Supportfunktionen, verlängerte Öffnungszeiten, Livesupport, interne Schulungen oder gestaffelte Supportebenen anbieten.

Für Entwickler in Agenturen

Verwaltete Konfigurationen für die App-Personalisierung

Mit verwalteten Konfigurationen kannst du Apps für Kunden personalisieren und gleichzeitig die Fixkosten für die Verwaltung mehrerer APKs minimieren. Indem du verwaltete Konfigurationen nutzt, um den Parametersatz für die Konfiguration von Apps zu bestimmen (z. B. Farbschema, UI-Strings, Kundenlogo, Aktivieren und Deaktivieren von Modulen usw.), kannst du jedem Kunde eine völlig individuelle Erfahrung bieten, während du ein einzelnes APK verwalten musst.

Delegierter Zugriff auf das Google Play-Entwicklerkonto deines Kunden

Wenn du für die Veröffentlichung und die Verwaltung der internen Apps deines Kunden verantwortlich bist, kann der Kunde dir delegierten Veröffentlichungszugriff auf sein Google Play-Entwicklerkonto konfigurieren. Neue oder aktualisierte Apps kannst du dann direkt veröffentlichen, statt dem Kunden APKs zu senden, die dieser dann herausbringt. Dieser Zugriff auf das Entwicklerkonto kann auf bestimmte Rollen oder Apps beschränkt werden, sodass der Kunde letztendlich die Kontrolle behält.

Mithilfe der Publishing API kannst du deine Publishing-Pipeline direkt mit dem Veröffentlichungsprozess deines Kunden bei Play integrieren.

Für Entwickler in Unternehmen

Private Apps

Private Apps werden nur in deinem Unternehmen veröffentlicht, nicht aber im öffentlichen Play Store. Mit privaten Apps kann ein Unternehmen die Vorteile von Google Play nutzen und gleichzeitig interne Apps sicher und privat bereitstellen.

Von Google gehostete APKs im Vergleich zu selbst gehosteten APKs

Du hast zwei Möglichkeiten, um das APK deiner Apps zu hosten. Entweder lädst du die APKs bei Google Play hoch und lässt sie auf diesem Weg sicher für deine Nutzer bereitstellen. Alternativ kannst du ein APK auch auf deinen eigenen Servern hosten. Dies bietet sich an, wenn du das APK hinter deiner eigenen Firewall hosten möchtest.

Es kann allerdings auch von Vorteil sein, das APK auf Google Play zu hosten:

  1. Google prüft die App auf Sicherheitslücken: Oft ist es schwierig zu erkennen, welche SDKs und Bibliotheken Entwickler bei der Erstellung einer internen App verwendet haben. Manche Entwickler halten sich auch nicht an wichtige Sicherheitsrichtlinien. Google prüft deine Apps auf viele gängige Sicherheitslücken.
  2. Update-Patches für Apps: Google optimiert App-Updates, die für Geräte bereitgestellt werden, indem alle Daten komprimiert und nur die Unterschiede zwischen den Apps gesendet werden. So werden die Updates schneller ausgeliefert und dabei weniger Daten verbraucht.
  3. Globale Serverpräsenz: Google Play arbeitet mit Edge-Caching, einer Technologie, die dafür sorgt, dass deine Mitarbeiter überall und jederzeit von den Servern bedient werden, die ihnen am nächsten sind. Auf diese Weise werden bestmögliche Downloadgeschwindigkeiten sichergestellt.
  4. Pre-Launch-Berichte: Nachdem du ein Alpha- und Beta-APK hochgeladen und veröffentlicht hast, werden automatisch eine Reihe an Testgeräten im Firebase Test Lab gestartet, die deine App mehrere Minuten lang crawlen. Dabei werden alle paar Sekunden grundlegende Aktionen in Ihrer App durchgeführt, wie Texteingabe, Tippen und Wischen. Damit kannst du deine App auf einer Vielzahl beliebter Android-Geräte auf potenzielle Absturzprobleme prüfen.

Auf jeden Fall werden die Metadaten zu deiner App, die Nutzern in der Play Store-App auf ihrem verwalteten Gerät oder Arbeitsprofil präsentiert werden, bei Google Play gespeichert.

Updates bereitstellen

Bei Google Play ist es einfach, Updates bereitzustellen. Standardmäßig sind automatische Updates auf jedem Android-Gerät, auf dem Google Play installiert ist, aktiviert. Wenn du nun ein Update über die Google Play Console veröffentlichst, übernimmt Google Play den Rest.

Eventuell dauert es einige Tage, bis deine App auf jedem Gerät aktualisiert ist, denn Google Play führt das Update zu einer App erst aus, wenn das Gerät aufgeladen wird und mit einem WLAN verbunden ist.

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