AEP-Richtlinien – Übersicht

Dieses Dokument dient als zentrale Ressource, um die technischen Anforderungen des Apps Experience Program (AEP) zu erkunden und zu verstehen.

Wenn Partner das volle Potenzial von Android und Google Play nutzen, um umfassendere Nutzererlebnisse zu schaffen, steigern sie das Nutzer-Engagement und schaffen langfristigen Mehrwert. Dazu müssen Sie Ihre App so optimieren, dass sie eine Reihe von AEP-Richtlinien erfüllt, die in drei Hauptthemen unterteilt sind:

  • Konsistente und umfassende Nutzererlebnisse bieten
  • Reichweite über verschiedene Formfaktoren hinweg erhöhen
  • Stabile und moderne Nutzererlebnisse bieten

Wenn Sie am AEP teilnehmen und diese Richtlinien erfüllen, haben Sie als berechtigter Entwickler Anspruch auf die Programmpreise.

Konsistente und umfassende Nutzererlebnisse bieten

Dieses Thema konzentriert sich auf wirkungsvolle Funktionen, die die erneute Interaktion von Nutzern fördern und die Präsenz Ihrer Marke im Google Play Store und im Android-Betriebssystem sicherstellen.

  • Authentifizierung zum Schutz vor Phishing: Sichere Anmeldung mit Passkeys oder einem genehmigten SSO-Anbieter.
  • Anmeldedaten wiederherstellen: Bei der Geräte- Wiederherstellung ist keine Anmeldung erforderlich.
  • Engage SDK: Personalisierte Empfehlungen und Inhalte zum Fortsetzen auf Google-Plattformen.
  • Play-Inhalte: Präsentieren Sie die digitalen Angebote Ihrer App auf den Entdeckungsplattformen von Google Play.
  • Verfügbarkeit von Titeln: Neue Titel auf der Android-Plattform gleichzeitig mit der Verfügbarkeit auf anderen vergleichbaren Nicht-Android- Plattformen veröffentlichen.
  • Verfügbarkeit von Funktionen: Neue Funktionen auf der Android-Plattform gleichzeitig mit der Verfügbarkeit auf anderen vergleichbaren Nicht-Android Plattformen veröffentlichen.
  • Plattformübergreifendes Designsystem:

    Die plattformübergreifenden Designrichtlinien gelten nur, wenn Ihre App ein vergleichbares Designsystem auf einer Nicht-Android-Plattform bietet.

    • Material UX: Material Design-Komponenten und ‑Muster für ein einheitliches Erscheinungsbild verwenden.
    • System-Emojis: Die neuesten System-Emojis unterstützen, um eine einheitliche Darstellung auf der gesamten Plattform zu gewährleisten.
    • Unterstützung für das dunkle Design: Die Benutzeroberfläche dynamisch anpassen, um die Augen zu entlasten und die Lesbarkeit zu verbessern.
    • Symboldesigns: Adaptive Symbole bereitstellen, die sich an das vom Nutzer ausgewählte Systemdesign anpassen.
    • Physikbasierte Animationen: Flüssige, natürliche Animationen implementieren, die auf Nutzereingaben mit realistischer Dynamik reagieren.
    • Freigabefunktion: Die standardmäßige Systemfreigabeoberfläche für einen vorhersehbaren und effizienten Freigabeprozess verwenden.

Reichweite über verschiedene Formfaktoren hinweg erhöhen

Nutzer wechseln im Laufe des Tages nahtlos zwischen verschiedenen Geräten. Dieses Thema sorgt dafür, dass Ihre App im gesamten Android-Ökosystem verfügbar und für alle Geräte optimiert ist, von den kleinsten Bildschirmen bis zu den größten Displays.

  • Mobilgeräte: Smartphones, Tablets und faltbare Geräte mit adaptiven Layouts unterstützen.
  • XR: Unterstützung für 2D-Fenster für immersive Geräte aktivieren.
  • TV: Für die Nutzung auf Android TV optimieren.
  • Auto: In Android Auto und Android Automotive OS integrieren.
  • Wear: Für das Handgelenk mit für Wear OS optimierten Oberflächen entwickeln.
  • Desktop: Googlebook bis zum 1. März 2027 mit adaptiven Layouts unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie in der AEP-Richtlinie zur Unterstützung von Formfaktoren.

Stabile und moderne Nutzererlebnisse bieten

Ein hochwertiges Nutzererlebnis beginnt mit technischer Exzellenz. Dieses Thema sorgt dafür, dass Ihre App leistungsstark und stabil ist und die neuesten Verhaltensweisen der Android-Plattform nutzt, um modern und reaktionsschnell zu sein.

  • Stabilität: Hohe Leistung mit aggregierten Absturz-, ANR-, Arbeitsspeichernutzungs- und Verzögerungsraten unter den Programmgrenzwerten beibehalten.
  • Qualität – Jetpack Compose: Das empfohlene moderne UI-Toolkit (oder eine gleichwertige Alternative) verwenden, um skalierbare und hochwertige Benutzeroberflächen zu erstellen.
  • Android-Standards:

    Moderne Android-APIs nutzen, um die Flüssigkeit der Navigation zu verbessern, die Bildschirmnutzung zu maximieren und die KI-gestützte Erkennung der Kernfunktionen Ihrer App zu ermöglichen.

    • Intelligente „Zurück“-Geste: Eine visuelle Vorschau der Navigations ziele bereitstellen, um versehentliche Aufrufe zu vermeiden.
    • Edge-to-Edge: Den Bildschirmplatz maximieren und eine rahmenlose Ästhetik erzielen, indem hinter den Systemleisten gezeichnet wird.
    • Android MCP: KI-Agenten wie Gemini ermöglichen, Kernfunktionen der App zu erkennen und aufzurufen.
  • Branchenspezifische Richtlinien:

    Diese Richtlinien gelten nur für Apps mit relevanten Anwendungsfällen, z. B. für die Medienwiedergabe, Kommunikationsdienste und kamerazentrierte Funktionen. Google Play bewertet die Anwendungsfälle Ihrer App bei der Registrierung anhand dieser branchenspezifischen Kriterien. Sie haben die Möglichkeit, früh im Registrierungsprozess Kontext bereitzustellen, sodass kein Antrag auf Ausnahme erforderlich ist.

    Apps können ein gleichwertiges alternatives Framework verwenden, das ähnliche Qualität, Nutzerfunktionen, Stabilität und Kompatibilität im gesamten Ökosystem bietet. Wenden Sie sich an den Support, wenn Sie ein geeignetes Framework haben, das in Betracht gezogen werden soll.

    • Media3: Das einheitliche Toolkit für hochwertige Medienwiedergabe und ‑Sitzungen verwenden.
    • CameraX: Einheitliche und hochwertige Kameraaufnahmen im gesamten Ökosystem sicherstellen.
    • Cast-Unterstützung: Inhalte nahtlos von Mobilgeräten auf größere Bildschirme streamen.
    • Fotogalerie: Eine sichere und einheitliche Oberfläche für die Auswahl von Medien bereitstellen.
    • Preload-Caching: Die Wiedergabelatenz in scrollbaren Feeds minimieren.
    • Nachtsichtmodus: Hardwarebeschleunigte Aufnahmen bei schwachem Licht für Standbilder nutzen.
    • Android Telecom Framework: VoIP-Anrufe als Hauptfunktion im System registrieren.
    • Unterstützung für Bild im Bild (BiB): Nahtloses Multitasking ermöglichen bei der Videowiedergabe, bei Anrufen und bei der Navigation.