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Mit der Google Fit-Plattform interaktivere Gesundheits- und Fitness-Apps erstellen

Durch die Anbindung an die Google Fit-Plattform kannst du Fitnessdaten deiner Nutzer geräteübergreifend lesen und speichern, Aktivitätsdaten erfassen und Sensordaten aufzeichnen. Die Google Fit-Plattform stärkt die Nutzerbindung, führt zu höheren Bewertungen und ermöglicht ein schnelleres Entwickeln von Gesundheits- und Fitnessanwendungen.

Warum es funktioniert

Mit dem einheitlichen API-Satz von Google Fit kannst du – das Einverständnis des Nutzers vorausgesetzt – auf Smartphone-Sensordaten, Wearable-Daten und Fitnessdaten anderer Apps zugreifen. Nach erfolgreicher Integration mithilfe der Google Fit APIs funktionieren zukünftig auch alle neu hinzukommenden Datenquellen – weitere Integrationsschritte sind nicht notwendig.

Google Fit unterstützt die Speicherung von Aktivitätsdaten wie Läufen oder Liegestützen, Ernährungsdaten wie etwa den Kaloriengehalt des leckeren Kuchenstücks, das du gerade gegessen hast, und sogar Statistiken wie Gewicht, Körperfettanteil oder Herzfrequenz.

Wichtige Funktionen

  • Passive Aufzeichnung von Aktivitäten, Schritten und Entfernungen bei geringem Energieverbrauch. Wenn eine App die Recording API abonniert, aktiviert Fit die Sensoren zu passenden Zeiten im Tagesverlauf und zeichnet Aktivitätsdaten auf, die eine App später abrufen kann. Nur ein Beispiel für die Leistungsfähigkeit von Fit: Um Trainingsdaten passiv und energiesparend, aber trotzdem korrekt aufzuzeichnen, zeichnet die Fit-Plattform abhängig von der Bewegung eines Smartphones oder Android Wear-Geräts dynamisch und stichprobenartig GPS-Daten auf.
  • Entfernungs- und Kalorienberechnung durch Auswertung von Sensordaten. Wenn deine Anwendung nur Schritte und Aktivitätsdaten an Fit übermittelt, berechnet die Plattform näherungsweise die entsprechenden Entfernungen und Kalorien. Das ist schon ein Rechenvorgang weniger, den deine Fitness-App durchführen muss.
  • Schreiben von Daten in einen zentralen Fitnessspeicher zum späteren Abruf. Fit agiert als zentrale Anlaufstelle für Fitnessdaten verbundener Apps und Geräte. Die gesamte Fitnesshistorie des Nutzers wird in Fit abgelegt und Apps in Form von unbearbeiteten, aggregierten oder zusammengeführten Daten zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören Fitnessdatenpunkte für Ernährung, Trainingseinheiten und Schritte aus verbundenen Apps, Wearables, intelligenten Waagen usw.
  • Erkennung von Veränderungen. Bei Fit können sich Apps über das Beobachter-Muster registrieren und so über Veränderungen der Daten im Fitnessspeicher informiert werden. Wenn etwa ein Nutzer eine neue Mahlzeit eingibt oder seine Gewichtsangabe ändert, kann deine App benachrichtigt werden und den Nutzer zeitnah und in passender Form informieren, um die Interaktion zu fördern.

Beispiele

Erste Schritte

Google Fit SDK