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Nutzern mit Google Assistant praktische Hilfe anbieten

Integriere deine Dienste, indem du mit Google Assistant Conversation Actions erstellst.

Warum es funktioniert

Wir stehen am Beginn einer neuen Ära in der Computertechnologie, wo Fortschritte im maschinellen Lernen, das neurolinguistische Programmieren (NLP) und künstliche Intelligenz eine weitverbreitete Begeisterung für Conversational Interfaces wecken. Mit Actions on Google wirst du einer der führenden Akteure bei diesem neuen Trend. Du kannst damit bereits heute deine Dienste in Google Assistant auf Google Home nahtlos integrieren – und bald auch in weitere Tools und Geräte, auf denen Google Assistant verfügbar ist.

Grundlagen

Best Practices für das Design

  • Wähle passende Anwendungsfälle für Sprachanwendungen aus. Konvertiere eine bestehende grafische Benutzeroberfläche nicht einfach in eine Sprachanwendung. Suche stattdessen nach Anwendungsfällen, die sich besser für die Sprachsteuerung eignen, zum Beispiel, wenn der Nutzer beide Hände voll hat oder sich intensiv etwas ansieht.
  • Erstelle eine Identität. Die Nutzer werden wahrnehmen, dass eine Person hinter deinem Dienst steht, ob du das so planst oder nicht. Es lohnt sich deshalb, eine Identität festzulegen, die den von dir gewünschten Eindruck vermittelt.
  • Verfasse vollständige Dialoge. Überlege, wie die Nutzer deine Dienste aufrufen sollen und wie du sie begrüßen möchtest. Berücksichtige nicht nur Szenarien, in denen alles problemlos funktioniert, sondern auch solche, bei denen die Dinge falsch laufen, und überlege, wie du das Gespräch dann wieder auf einen guten Weg bringen kannst. Vergiss auch nicht, dich freundlich zu verabschieden, sowohl nach einem Erfolg als auch bei einem vorzeitigen Abbruch durch den Nutzer.
  • Sprich alles laut aus. Lies deine Dialoge laut vor, achte auf unbeholfene oder unnatürliche Sprache und passe gegebenenfalls die Wortwahl an. Alternativ kannst du den Google Home Web Simulator verwenden – mit ihm kannst du komfortabel testen, wie Text-in-Sprache klingt.

Best Practices für das VUI-Design

  • Sei kooperativ...wie deine Nutzer. Bereite deine Spracherkennungs-Grammatiken vor, verfasse robuste Eingabeaufforderungen zur Korrektur, berücksichtige verschiedene Sprachstile und lass die Nutzer intuitiv wissen, was sie sagen können.
  • Nutze die Möglichkeiten der gesprochenen Sprache. Achte darauf, dass deine Dialoge die Informationen vermitteln, die im System angekommen sind, liefere aussagekräftige Beispiele, damit die Nutzer wissen, was sie sagen können, vermeide überflüssige Aussagen und stelle Anleitungen nur dann bereit, wenn sie notwendig sind.
  • Vermittle den Nutzern Sicherheit. Übermittle den Nutzern explizite Bestätigungen zur Klarstellung bei riskanten Anfragen und aus Geschwindigkeitsgründen implizite Bestätigungen bei einfachen Anfragen. Vermeide Anweisungen des Typs "Gehe zurück". Nutze bestätigende Aussagen, damit die Nutzer wissen, sie wurden gehört, aber variiere diese, damit keine Monotonie entsteht.
  • Befolge die Richtlinien für Actions on Google. Achte darauf, dass die Inhalte deiner Dialoge nicht gegen die Richtlinien verstoßen. Vermeide verbotene Inhalte, halte dich an das Urheberrecht und die Bestimmungen in Bezug auf geistiges Eigentum, schütze die Privatsphäre der Nutzer, sorge für ihre Sicherheit usw.

Best Practices für die Erkennung

  • Wähle eindeutige, erkennbare Aufrufnamen. Die Nutzer rufen die Aktionen mit dem Namen auf. Wähle deshalb einfach auszusprechende, aber unverwechselbare Namen, keine gleichlautenden Wörter (Homofone). Befolge die Richtlinien für Aufrufnamen. Am besten führst du Tests mit Personen unterschiedlichen Geschlechts und mit verschiedenen Akzenten in der Developer Console, im Web Simulator und insbesondere auf einem Google Home-Gerät durch.
  • Liefere Beispiele für Ausdrücke zum Aktionsaufruf. Die Nutzer kennen möglicherweise nicht den Namen deines Dienstes, aber versuchen, diesen mit Anfragen wie "Ok Google, ich will Rezepte" aufzurufen. Gib einige Beispiele an, wie in Google Assistant von dir unterstützte Dienste gefunden werden können.

Erste Schritte

Actions on Google