Bei der Entwicklung der App schon an die Lokalisierung denken

Achte schon bei der Entwicklung der App darauf, dass sie in Bezug auf Sprache, Satzbau, Zeichen und Zahlendarstellung den unterschiedlichen Varianten Rechnung trägt, die sich im Zusammenhang mit der Lokalisierung ergeben.

Warum es funktioniert

Wenn du deine App von Beginn an im Hinblick auf die Anforderungen der Lokalisierung entwickelst, sparst du Zeit und Geld bei einer späteren Erweiterung auf neue Märkte. Du schaffst damit auch eine positive, fehlerfreie Erfahrung für deine Nutzer.

Best Practices

  • Entwickle einen Satz flexibler Layouts. Sieh zum Beispiel in UI-Elementen 30 % mehr Platz für andere Sprachen vor.
  • Nutze alternative Layouts für Lokalisierungen mit Bedacht, da diese meist einen erhöhten Wartungsaufwand mit sich bringen, obwohl es in Android einfach ist, verschiedene Layout-Sätze und andere Ressourcen für bestimmte Sprachen, Gebietsschemata, Bildschirmgrößen usw. zu definieren.
  • Unterstütze von rechts nach links verlaufende Layouts und Textflüsse mithilfe nativer Funktionen wie der Layout-Spiegelung in Android 4.2 und höher.
  • Verwende systemeigene Formate für Datum, Uhrzeit, Zahlen und Währungen, sodass deine App auf die Auswahl des Nutzers hin automatisch das richtige Format bereitstellt.
  • Verwende immer auch einen vollständigen Satz von Standardressourcen, die keine Bezeichner für die Sprache oder das Gebietsschema enthalten, um einen Absturz deiner App zu verhindern.
  • Speichere Standardressourcen ohne Bezeichner für Sprachen oder Gebietsschemata. Achte unabhängig von der in deiner App verwendeten Standardsprache darauf, die mit ihr verknüpften Layouts, Drawables und Strings in standardmäßigen Ressourcenverzeichnissen ohne Sprach- oder Gebietsschema-Bezeichner zu speichern.

Erste Schritte

Lokalisierungscheckliste